Selbermachen ist im Trend!

Selbermachen ist im Trend!


In jedem Sinn ist Selbermachen ein großartiges Erlebnis. Etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen macht einfach stolz und glücklich. Egal ob Du Deine eigene Kosmetik herstellst, selber ein Brot backst oder etwas Hübsches bastelst wie zum Beispiel einen Adventskranz.

Schritt für Schritt, Zutat für Zutat wird aus den einzelnen Bestandteilen langsam etwas großes Ganzes. Ein weiterer Vorteil ist, dass man durch das Selbermachen weiß, was in dem Endprodukt enthalten ist. Es wird einem zu 100% versichert, dass nur gute und von sich selbst integrierte bzw. ausgewählte Inhaltsstoffe enthalten sind.


Was mir zum Beispiel große Freude bereitet, ist es meine eigene Naturkosmetik herzustellen. Hier zeige ich euch eine meiner Lieblings-Herbstrezepturen für eine Handcreme.


Dazu benötigst Du:

· Bienenwachs: 1,5 g

· Ringelblumenöl (Mazerat mit Mandelöl): 17 g

· Jojobaöl: 4,5 g

· Eucerin anhydricum: 5 g

· Wasser 9 g

· Rosenhydrolat: 9 g

· Lavendelhydrolat: 5 g

· Ätherisches Öl Grapefruit: 10 Tropfen

· Vitamin E: 3 Tropfen


Um eine Creme selbst zu rühren, werden in der Zubereitung immer in eine Fettphase, eine Wasserphase und eine ‚Wirkstoffphase‘ getrennt. Zu der Fettphase gehören jegliche Art von Ölen bzw. Wachsen und Emulgatoren und in die Wasserphase gehören alle wässrigen Teile der Zubereitung.

Ätherische Öle und weitere Zusatzstoffe bzw. Wirkstoffe werden immer erst am Ende des Prozesses hinzugefügt, um zu verhindern, dass diese im Prozess des Erwärmen nicht ihre wertvollen Eigenschaften verlieren.


Schritt 1:

Man wiegt die einzelnen Zutaten der Fettphase (Bienenwachs, Ringelblumenöl, Jojobaöl, Eucerin anhydricum) und gibt diese in ein Becherglas. Dieses stellt man in ein Wasserbad und erhitzt die Zutaten langsam bis sich eine homogene Flüssigkeit bildet. Das Gemisch darf während diesem Prozess nicht über 70°C heiß werden!


Schritt 2:

Die Wasserphase (Wasser, Rosenhydrolat, Lavendelhydrolat) wird eingewogen und ebenfalls in ein Becherglas gegeben und langsam erhitzt (ungefähr auf die gleiche Temperatur wie die Fettphase).


Schritt 3:

Anschließend wird die Wasserphase in die Fettphase einemulgiert. Dabei achtet man darauf, dass man dies portionsweise macht und nicht zu viel Luft einrührt. Also am besten einen Spachtel verwenden und nicht zu schnell rühren. Hier ist viel Gefühl gefragt.


Schritt 4:

Hat man das gut ineinander- und kaltgerührt, kann man nun das Ätherische Öl, also den Wirkstoff, hinzufügen. Ich habe für die Herbstcreme das Ätherische Öl Grapefruit verwendet, da es so lecker nach Herbst riecht für mich. Hier können natürlich auch andere Ätherische Öle verwendet werden – je nach Belieben und eigenem Geschmack. Es sollte dabei geachtet werden nicht zu viel ätherisches Öl zu benutzen – max. 15 Tropfen bei dieser Menge! Ebenfalls rühre ich drei Tropfen Vitamin E ein, da dieses als natürliches Konservierungsmittel dient.


Fertig ist deine Herbst-Handcreme!

Du sollest sie über die Wintermonate aufbrauchen, damit sie nicht schlecht wird.


Viel Spaß beim Anrühren!


Hier mein Ergebnis!

41 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen